Medienzensur bei WELT ONLINE: Hoch brisanter Artikel über die kommende Transferunion

von Guido Hehn am 19.11.2010 · 1 Kommentar

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

es ist schon erstaunlich wie schnell in diesem Land die Medienzensur zuschlägt, sobald mal eine wirklich brisante Nachricht veröffentlicht wird.

Dies geschieht anscheinend ganz besonders zügig, wenn die darin enthaltenen Informationen zu stark dem – in den letzten Monaten gebetsmühlenartig verbreiteten – Märchen vom Ende der Krise und dem großen und stabilen Aufschwung widersprechen bzw. den Deutschen zu deutlich vor Augen führen, was da demnächst auf sie zukommt.

Den “Tod durch Zensur” ereilte aktuell einen – von der WELT ONLINE am 16.11.2010 – veröffentlichten Artikel, in dem es um die anstehende Einführung einer Transferunion in Europa ging. Dabei soll Deutschland (ähnlich wie beim innerdeutschen Länderausgleich) für sämtliche schwache Euroländer einstehen und an diese, in Form von Teuros, milliardenschwere Transferleistungen als Hilfe erbringen.

Nur wenige Stunden war dieser Artikel am vergangenen Dienstag Abend online und danach nicht mehr zu erreichen.

In der Browserzeile oben konnte man dann Folgendes lesen: http://www.welt.de/politik/ausland/article10970613/NICHT-PUBLIZIEREN-Merkel-will-den-Aufschwung-vor-den-Iren-retten.html (Die Zensur war damit quasi in der Browserzeile dokumentiert).

Vermutlich auch weil verschiedene Internetseiten über diese unglaublichen Zensurmaßnahmen berichteten, sah man sich wohl genötigt den Artikel der Öffentlichkeit wieder zugänglich zu machen.

Vorgestern war dann zwar das “NICHT-PUBLIZIEREN” wieder aus der Adresszeile herausgenommen worden, jedoch war das Aufrufen der Seite und deren Inhalte über den ganzen Tag nicht möglich.

Seit gestern ist der – oder besser gesagt ein – Artikel wieder auf WELT ONLINE  verfügbar.

Kaum zu glauben – aber wahr: Der Artikel trägt die selbe Überschrift und das selbe Datum der ursprünglichen Veröffentlichung (16.11.10) – jedoch ist dieser nun entsprechend umgestaltet und mehr als deutlich entschärft.

Die wirklich brisanten Inhalte des Textes sind einfach in´s Nirwana entschwunden. Im neuen Text findet sich zu diesem “Verschwinden” nur ganz beiläufig der Hinweis: “WELT ONLINE berichtete darüber, wurde aber nun von der EZB und dem Kanzleramt korrigiert. Diesen Satz versteht jedoch nur derjenige, welcher tatsächlich (in der kurzen online-Zeit) die Gelegenheit hatte, diesen ursprünglichen Text auch zu lesen.

Also ich interpretiere den obigen Hinweis wie folgt:

Die WELT ONLINE  – und insbesondere deren Autor Günther Lachmann – haben es mit ihrer journalistischen Verpflichtung zur ,,Achtung von der Wahrheit und wahrhaftige Unterrichtung der Öffentlichkeit” zu genau genommen. Deshalb wurden sie umgehend von höchster Stelle (der EZB und dem Kanzleramt) zurückgepfiffen und unerwünsche Wahrheiten kurzerhand wegzensiert.

Selbstverständlich kann man hierzu unterschiedlicher Meinung sein. Nach meiner Version wäre dies jedoch ein erschreckender Beweis für die totale Kontrolle und Zensur von “ganz oben” sowie ein trauriges Armutszeugnis für die angeblich so freie Presse in diesem Lande!

Wenn man rückschauend betrachtet, was uns seit Beginn der sogen. US-Immobilienkrise so alles erzählt wurde (z.B. alles nicht so schlimm, Deutschland wird davon kaum betroffen sein) und welche Auswirkungen dann tatsächlich bisher eingetroffen sind, sollte nun wirklich zum intensiven Nachdenken anregen.

Da es wohl eindeutig intensive Bestrebungen gibt, gewisse Wahrheiten zu unterdrücken und Falschinformationen zu verbreiten, kann sich doch jeder – der eins und eins zusammen zählen kann – ausrechnen, dass es höchstwahrscheinlich in kürzester Zeit auch für die Deutschen ein ganz böses Erwachen geben wird.

Wie dieses böse Erwachen wohl aussehen wird, erfahren Sie in diesem interessanten Artikel:

Großbritannien: ein Vorgeschmack auf die auch den Deutschen bevorstehende Zukunft


Hier der Link zu dem  jetzt online verfügbaren Artikel von WELT ONLINE:

Merkel will den Aufschwung vor den Iren retten (Lesen Sie diesen Artikel bitte erst einmal komplett durch)


Nachfolgend können Sie Veränderungen vom ursprünglichen Artikel gegenüber der jetzigen Version ersehen…

Alte Version (Textauszug ab Beginn des Artikels)
Neue Version (Textauszug ab Beginn des Artikels)
Angela Merkel fürchtet ein Scheitern des Euros und damit ein Scheitern Europas. Über die drohenden Folgen sprechen weder sie noch die Opposition.
Angela Merkel fürchtet ein Scheitern des Euros und damit ein Scheitern Europas. Über die drohenden Folgen sprechen weder sie noch die Opposition.
In der vergangenen Woche bekam Kanzlerin Angela Merkel Besuch vom Präsidenten der Europäischen Zentralbank, Jean-Claude Trichet.
Es waren nur wenige Sätze in einer an Themen reichen Rede. Doch das, was Angela Merkel auf dem Parteitag der CDU in Karlsruhe über den Euro sagte, ließ aufhorchen.
Den EZB-Chef trieb die Sorge um den Euro nach Berlin. Anlass der Stippvisite, von der kein öffentliches Aufhebens gemacht wurde, war die angespannte Lage der irischen, griechischen, portugiesischen und spanischen Staatsfinanzen. Deshalb, so heißt es in Berlin, sei auch Finanzminister Wolfgang Schäuble zu dem Gespräch hinzugebeten worden.
„Scheitert der Euro, scheitert Europa“, stellte die CDU-Vorsitzende und Bundeskanzlerin knapp fest. Der Euro sichere den Frieden in Europa. Sie sprach von der Aufgabe, eine neue Stabilitätskultur in Europa zu verankern. Aber wie dies geschehen soll, das sagte Merkel leider nicht. Foto: Angela Merkel verknüpft ihr Schicksal mit dem Euro
Trichets Botschaft an die Deutschen soll unmissverständlich gewesen sein. Es sei nunmehr unausweichlich, dass die Reichen für die Armen in Europa einstünden, soll er gesagt haben. Oder anders ausgedrückt, es werde Zeit für deutsche Hilfszahlungen an die vom Staatsbankrott bedrohten Länder. 

Trichets Szenario muss Angela Merkel sorgenvoll gestimmt haben, sehr sorgenvoll sogar. Auch wenn sie nur ein kleines bisschen dieser Sorge auf dem CDU-Parteitag in Karlsruhe durchblicken ließ.


Seit langem geht in Europa die Sorge um den Euro um. Doch nun scheint ein Punkt erreicht, der zu grundsätzlichen Entscheidungen zwingt.  

Denn noch deutlicher als Merkel warnt EU-Ratschef Herman Van Rompuy vor einem Untergang der EU.

„Wir müssen alle zusammenarbeiten, um das Überleben der Eurozone zu sichern“, sagte der sonst so besonnene Belgier. „Wenn die Eurozone nicht überlebt, wird die Europäische Union nicht überleben.“

“Scheitert der Euro, scheitert Europa“, sagte die Kanzlerin in ihrer Rede. Der Euro sichere den Frieden. Sie sprach von der Aufgabe, eine neue Stabilitätskultur in Europa zu verankern. Aber wie dies geschehen soll, das sagte Merkel leider nicht. 




In Berlin kursierten in den vergangenen Tagen sogar Gerüchte, der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Jean-Claude Trichet, sei zu einem Blitzbesuch bei Merkel gewesen, um mit ihr über Hilfszahlungen für Irland zu beraten. 

WELT ONLINE berichtete darüber, wurde aber nun von der EZB und dem Kanzleramt korrigiert.

Seit Triches Besuch im Kanzleramt kursieren nun Gerüchte, Merkel und Schäuble hätten mit ihm über weit mehr als nur Hilfszahlungen gesprochen.
Trichet sei definitiv nicht in Berlin gewesen, ein solches Gespräch habe nicht stattgefunden.
Von der Einführung einer Transferunion sei die Rede gewesen, also einer Art Finanzausgleich wie es ihn unter den Bundesländern gibt.
Auch habe Trichet zu keiner Zeit, weder in Berlin noch anderswo, mit Merkel über die Einführung einer Transferunion beraten. 

Eine Transferunion ist einer Art Finanzausgleich wie es ihn unter den Bundesländern gibt. Spekulanten wetten längst darauf, dass den Eurostaatten letztlich nichts anderes übrig bleiben wir.

Justin Knight, Stratege bei der Schweizer Großbank UBS in London, bestätigt dies in einem anderen WELT-ONLINE-Beitrag (hier): „Europa wird sich am Ende für eine Transferunion entscheiden. Durchlavieren geht nicht mehr.“ Er rechne damit, dass die Deutschen zustimmen werden. Denn ein Auseinanderbrechen der Eurozone sei der deutschen Regierung nicht mehrheitsfähig.

Damit wäre Deutschland zu milliardenschweren Hilfszahlungen an bedürftige Länder verpflichtet. Will es das? Vielleicht bleibt ihm gar keine andere Wahl. Aber haben die Bürger nicht ein Recht darauf zu wissen, was da auf sie zukommt? 

(….)


In einer Transferunion wäre Deutschland zu milliardenschweren Hilfszahlungen an bedürftige Länder verpflichtet. Die Frage ist, ob es das will. Vielleicht bleibt ihm gar keine andere Wahl. Aber haben die Bürger nicht ein Recht darauf zu wissen, was da auf sie zukommt? 

(….)

Anm. GH: Ab hier ist der Text mit der „neuen Version“ identisch. Fortsetzung hier:
 

Merkel will den Aufschwung vor den Iren retten

Einzige Ausnahme: Im “neuen” Artikel wurde bei dem folgenden Absatz der letzte Satz „vergessen“:


Fortsetzung auch hier: 

Merkel will den Aufschwung vor den Iren retten


Bestimmt suchen kleine, sogenannte Expertenkreise in gut abgeschirmten Hinterzimmern nach Lösungen. Womöglich wird die Kanzlerin tagtäglich informiert.  Aber worüber? Darüber, dass die Experten auch nicht weiter wissen?
Bestimmt suchen kleine, sogenannte Expertenkreise in gut abgeschirmten Hinterzimmern nach Lösungen. Womöglich wird die Kanzlerin tagtäglich informiert.  Aber worüber?



Weitere Infos zu der kommenden Transferunion finden Sie hier: Deutschland wird zum Zahlmeister der Eurozone


Sollte diese “EU-Bombe” bereits in den nächsten Wochen detonieren, können Sie davon ausgehen, dass die Preise für Edelmetalle schlagartig durch die Decke schießen und es dann innerhalb weniger Tage (wieder einmal) kein Gold und Silber mehr zu kaufen gibt.

Daher empfehle ich Ihnen dringend meinen am 16.11.10 eingestellten Artikel: Kaufgelegenheit – Preisrückgang bei Gold und Silber


Sie kennen  ja meinen Spruch:  Wenn “hätt ich” kommt, ist “hab ich” weg…!!!

Herzliche Grüße

Guido Hehn

P.S.: Vielen Dank an unseren langjährigen Kunden E. K. für die aktive Unterstützung und Zusendung der Informationen als Grundlage für diesen Artikel. :-D







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